Fragen ??

Häufig gestellte Fragen und Aussagen im Überblick:

1: "Wie kann ein liebender Gott so viel Leid zulassen?“

2: "Wie kann ich an etwas glauben, das ich nicht sehe?“

3: "Wie kann ich Gott kennenlernen?“

4: "Und wieso soll genau deine Religion stimmen?“

5: "Wieso kann Gott denn nicht einfach alle Schuld vergeben?“

6: "Alle Religionen führen zu Gott!"

7: "Was passiert mit den Menschen, die nie von
Jesus gehört haben?"

8: "Wissenschaft gegen Glauben?"

9: "Ist die Bibel überhaupt glaubwürdig?"

10: "Jesus war nur ein guter Mensch"

11: "Ich glaube nicht an die Auferstehung"

12: "Der Glaube ist für solche, die es nötig haben"

13: "Und was ist mit den Kreuzzügen?"

14: "Ich habe immer ein anständiges Leben geführt"

 

1. "Wie kann ein liebender Gott so viel Leid zulassen?“

Zuerst sollten wir uns bewusst sein, dass Gott das Leid dieser Welt noch viel stärker wahrnimmt als wir. Denn er kennt jeden Menschen, der verletzt wird, sieht seine Gedanken, fühlt seinen Schmerz. Er ist bei jeder Gräueltat live dabei!! Stell dir das mal vor. Und Gott ist wütend auf die Bosheit dieser Welt. Er hasst das Böse! Denn das Böse ist es, das uns leiden lässt. Und wir selbst sind es, die das Böse tun. Wer sonst? Wir verletzen uns gegenseitig, machen Krieg, Verfolgung und töten. Und das können wir, weil wir einen eigenen Willen haben. Wir müssen uns nicht an Gottes Gebote und Prinzipien halten. Und wir tun es auch nicht. Nun sagst du vielleicht: "Eben! Wenn er selber so mit leidet, warum setzt er nicht all dem ein Ende?" Die Bibel sagt ganz klar: Gott wird allem ein Ende setzen! Es wird einmal einen Tag geben, an dem Gott richten wird. Und er ist der Einzige, der wirklich gerecht richten kann, weil er überall dabei war und jeden Gedanken gesehen hat. Aber er hält sich zurück! Für jeden Menschen, der noch umkehren wird, hält er sich zurück. Jeden Tag bekehren sich Menschen und fangen mit Jesus ein neues Leben an. Diese Menschen entscheiden sich, nach Gottes Prinzipien zu leben und seine Gesetze wieder einzuhalten. Frage mal herum! Diese Menschen erleben Heilung und Freude in ihrem Herzen. Gottes Herrschaft ist das Beste, was uns passieren kann. 2.Petrus3,9 "Der Herr verzögert sein Versprechen nicht, wie es einige für eine Verzögerung halten. Sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren geht, sondern dass jeder umkehrt."

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2. "Wie kann ich an etwas glauben, das ich nicht sehe?“

Ein Gehirnchirurg und ein Astronaut reden miteinander. Sagt der Astronaut: "Ich glaube nicht an Gott! Ich war jetzt schon x-Mal im Weltall und habe ihn nie gesehen!" Sagt der Gehirnchirurg: "Na und? Ich habe auch schon x Gehirne operiert und habe noch nie einen Gedanken gesehen." Wenn Gott für unsere Augen sichtbar wäre, wäre er ja an unsere materielle Welt gebunden. Das macht aber überhaupt keinen Sinn. Denn dann müsste Gott einen Anfang haben und dementsprechend auch einen Schluss. Eine absolute Grundeigenschaft vom göttlichen Wesen ist aber seine Ewigkeit. Er hat die Zeit erschaffen, in der wir jetzt leben. Dass du das Wesen "Gott" mit deinen Augen nicht sehen kannst, ist nichts als logisch. Ausserdem sind deine Augen ja nicht das Einzige, mit dem du wahrnehmen kannst, oder? Gott ist erlebbar! Du kannst ihn kennen lernen. Er denkt, er spricht, er handelt und er will sogar, dass du ihn kennen lernst. Jeremia 9, 23 "Wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug ist und mich kennt; dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Denn das gefällt mir", spricht der Herr.

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3. "Wie kann ich Gott kennenlernen?“

Die Bibel sagt dass jeder, der den Gott der Bibel sucht, auch finden kann. Gott wünscht sich nichts mehr als dass jeder Mensch eine persönliche Beziehung zu ihm haben kann und gerettet wird vom Tod. Weil wir nicht 'von Natur aus' mit Gott so eine Beziehung haben, sind folgende Dinge nötig. Zuerst müssen wir vor Gott unsere Schuld eingestehen, dass wir nicht nach ihm gefragt haben und unser eigenes Leben gelebt haben. Jesus Christus ist stellvertretend für unsere Schuld gestorben. Wenn wir Jesus vertrauen und glauben, dass er für uns gestorben ist, dürfen wir Gott um Vergebung bitten - und er wird uns alles vergeben. Das können wir in einem einfachen Gebet tun, das z.B. etwa so lautet: "Vater im Himmel, ich komme jetzt zu dir. Es tut mir so leid dass ich ohne dich gelebt habe. Ich bitte dich dass du mir alle Schuld vergibst. Ich möchte ab heute ein anderes Leben führen - du sollst ab heute der Chef meines Lebens sein. Danke dass du Jesus auf die Erde geschickt hast, der mir durch seinen Tod am Kreuz den Weg zu dir freigemacht hat. Danke dass ich ab heute dein Kind sein darf. Amen." In dem Moment wo wir das mit ganzem Ernst beten vergibt uns Gott alle Schuld. Ausserdem schickt er seinen Heiligen Geist in unser Leben, der uns ab diesem Moment beisteht und uns die Gewissheit gibt, dass wir gerettet sind. Man kann weiter wachsen in der Beziehung zu Gott indem man täglich mit Gott spricht (betet) und in seinem Wort liest. Auch der regelmässige Besuch einer gesunden, christlichen Gemeinde und der Austausch mit anderen Christen (z.B. in Kleingruppen) fördert die Beziehung zu Gott entscheidend.

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4. "Und wieso soll genau deine Religion stimmen?“

Das Christentum ist die einzige Religion, bei der sich der Mensch nicht aus eigener Kraft zu Gott hocharbeiten muss. Jesus Christus hat den ersten Schritt auf uns Menschen zugemacht! Durch seinen Tod am Kreuz hat er all das, was uns von Gott trennt (unsere Sünden) auf sich genommen und unsere Strafe getragen. Durch diese Tat ist es Gott möglich, uns alle unsere Sünden zu vergeben und uns eine neue Identität zu schenken. Wir lernen, in dieser Identität zu leben und unser Denken von Gott verändern zu lassen. Gott ist derjenige, der die Basis für uns gelegt hat. Ob wir das glauben und ausnützen, liegt bei uns. Ein Christ kann man also nicht aus eigener Kraft werden (was bei allen anderen Religionen der Fall ist), sondern nur durch Gottes Werk. Das macht das Christentum einzigartig - und allein wahr.

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5. "Wieso kann Gott denn nicht einfach alle Schuld vergeben?“

Was würdest du von einem Richter halten, der wüsste, dass der angeklagte Mörder schuldig ist und ihn trotzdem frei lassen würde? Einfach, weil er ihn mag. Das wäre doch ungerecht oder? Denk mal an die Angehörigen des Opfers! Genau so ist es auch bei Gott. Er ist zwar Liebe, aber er ist auch Gerechtigkeit. Das heisst, dass er sich an die Regeln hält! Wir alle tragen das Böse in uns. Und nur schon eine einzige, kleine Sünde, kann in der Gegenwart Gottes nicht geduldet werden. Trotzdem hat Gott einen Weg gefunden, wie er uns vergeben kann. Ganz einfach: Jemand Unschuldiges übernimmt die Strafe! Jemand, der nie gesündigt hat. Aber wer könnte das sein? Wenn doch jeder Mensch das Böse in sich trägt, gibt es gar niemanden. Richtig! Deshalb musste Gott selbst Mensch werden (Jesus) und unsere Strafe auf sich nehmen. Gott war also bereit, den Himmel zu verlassen und sich hier, auf der Erde, töten zu lassen, damit er uns legal vergeben darf…Unglaublich! Niemand ist wie er! Johannes 15,13 Jesus sagte: "Niemand hat grössere Liebe, als der, der sein Leben lässt für seine Freunde." Durch Jesus kann uns alle Schuld vor Gott vergeben werden! Jetzt kommen aber nicht alle Menschen einfach in den Himmel…sondern: "Tut Busse und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesus Christus zu Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes." Apostelgeschichte 2,38

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6. "Alle Religionen führen zu Gott!"

Das ist – obwohl es sich so gut anhört- gar nicht möglich. Einige Religionen verkündigen gar keinen Gott. Z.B. der Buddhismus. Im Buddhismus geht es darum, nicht mehr wiedergeboren zu werden, sondern in ein Nirvana zu kommen. Dort erwartet sie aber kein Gott, gemäss ihrem Glauben. (Buddha selbst ist kein Gott!) Nur der Unwissende meint, dass alle Religionen an einen Gott glauben. Und Allahs Charakterbeschreibung z.B. ist grundverschieden mit der christlichen Beschreibung von Gott. In ihrem Grundsatz widersprechen sich die Religionen!!

Aber in einem stimmen alle überein: dass der Mensch, und diese Welt, in einer grundlegenden Krise stecken. Irgendetwas ist schief gegangen. Jede Religion bietet einen Ausweg aus dieser Lage. Hier kommt der Punkt, wo sich das Christentum von allen anderen Religionen trennt. Andere verkündigen wie der Mensch sich zu Gott/ Heil/ Befreiung von Leid hocharbeiten kann, was der Mensch zu tun hat. Die Christen sprechen von einem Gott, der Mensch geworden ist, um den Menschen zu retten (Johannes-Evangelium 3,16). Andere Religionen meinen, dass wir uns durch eigene Anstrengung selber retten, und somit auf Gottes Ebene kommen können. Sie versuchen durch ihre Anstrengungen Gott zu erreichen. Das Christentum existiert, weil Gott den Menschen erreicht hat.

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7. "Was passiert mit den Menschen, die nie von
Jesus gehört haben?"

Schon bevor Jesus lebte haben wir zwei Dinge, die über Gott sprachen und es heute noch genauso tun. Das ist zum einen die Natur. Die Ordnung, die Schönheit und Zweckmässigkeit der Natur schreit förmlich darüber, dass es nicht nur aus Versehen so gemacht ist, wie es ist. Stell dir nur vor: Was würdest du denken, wenn du 10 Pappeln perfekt in einer Reihe stehen sehen würdest? Dass sie per Zufall so gewachsen sind? Viel eher ist doch anzunehmen, dass sie jemand gepflanzt hat, oder? Aber: Nur schon ein Einzeller ist viel komplexer als diese Pappelreihe. Wie kannst du dann bei dieser Komplexität plötzlich sagen, dass es zufällig so entstanden ist? Die Bibel sagt im Römerbrief 1, 19+20: „Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt, er selbst hat es ihnen vor Augen gestellt. Denn seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und sein göttliches Wesen sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung.”

Der zweite Punkt ist das Gewissen. Im Gegensatz zu anderen Lebewesen hat der Mensch ein Gefühl davon „was man tun sollte”, was oft im Gegensatz zu dem steht, „was man tun möchte”. Dieses Urwissen von Gut und Böse kann man in allen Kulturen feststellen. Die Bibel sagt darüber: „Sie beweisen damit, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind. Das zeigt sich auch an ihrem Gewissen und am Widerstreit ihrer Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch entschuldigen.” Römer 2,15

Gott richtet den Menschen nach der Erkenntnis, die er empfangen hat. Gott ist gerecht, und will nicht, dass der Mensch verloren geht, sondern dass er wahrhaft lebt. „Er (Gott) will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.” 1.Timotheus 2,4 Er verurteilt niemanden, nur weil er keine Chance hatte, sich für Jesus zu entscheiden. Die Frage ist nur, was wir mit dem machen, was wir schon verstanden haben? Die Tatsache, dass du das jetzt hier liest, besagt, dass du schon von Jesus gehört hast. Das Entscheidende ist aber, was du mit diesem Wissen anfängst. Gott wird dich nicht aufgrund von dem beurteilen, was du über Ihn weißt, sondern was deine Antwort darauf war!

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8. "Wissenschaft gegen Glauben?"

Den Christen wird oft vorgeworfen, dass sie mit ihrer Bekehrung auch ihrem Verstand tschüss gesagt haben. Das stimmt natürlich auf gar keinen Fall!! Die Naturwissenschaft sucht allgemeingültige Gesetzmässigkeiten, nach denen sich die natürlichen Vorgänge abspielen. Sie versucht, die Welt und ihre Phänomene zu verstehen. Das ist super!

Das Problem entsteht erst dann, wenn Menschen sich aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse glauben lassen, dass es nichts Übernatürliches gibt. Nichts Immaterielles. Die Welt ist nur noch ein System von physikalischen Gesetzen und Abläufen. Gott und seine "unsichtbare Welt" ist für sie keine glaubwürdige Realität mehr. Aber: Wissenschaft schliesst Gott nicht aus! Im Gegenteil. Viele Wissenschaftler haben selbst ernsthaft an Gott geglaubt, weil sie in der Tiefe der Wissenschaften gemerkt haben, dass eine führende Kraft dahinter sein muss. Zum Bespiel Einstein oder Newton.

Und Achtung! Was die Kirchenväter in den Jahrhunderten bisher alles falsch geäussert haben, spricht nicht gegen die Bibel, sondern nur gegen die Einzelpersonen, die ein falsches Verständnis von Gottes Wort hatten. Menschen, die sich auch irren können! Zum Beispiel steht nirgends in der Bibel, dass die Erde eine Scheibe ist. Im Gegenteil…aber das ist jetzt ein anderes Thema. Kurz: Auch die Wissenschaften führen zu Gott!

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9. "Ist die Bibel überhaupt glaubwürdig?"

Diese Frage haben sich schon Millionen von Menschen gestellt! Warum sollte ich mein Leben auf ein Buch ausrichten, welches von verschiedensten Personen und vor allem vor tausenden von Jahren geschrieben wurde? Du hast recht! Die einzige Hoffnung, dass die Bibel unverfälscht Gottes Wort ist, ist die, dass Gott selbst durch alle Jahre hindurch seine Hand auf diese Texte und Übersetzungen gelegt hat, damit wir ein Buch in den Händen halten dürfen, das uns den richtigen Weg weist. Psalm 119,105 "Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."

Die Bibel ist bis heute das "am Meisten geprüfte Buch" der ganzen Welt. Hunderte von Forschern und Kritikern haben sie zu widerlegen versucht und nicht wenige haben dadurch zu Gott gefunden. Aber erfolgreich war bisher noch keiner von ihnen. Dass die biblischen Texte nicht einfach erfundene Romane sind, beweisen auch viele ausserbiblische Quellen. Dass z.B. Jesus Christus tatsächlich gelebt, gelehrt und am Kreuz gestorben ist, ist von vielen anderen Texten, die man gefunden hat, bestätigt worden.

Die Bibel ist ein geniales Buch, indem Gott seine tiefen Wahrheiten und Weisheiten niederschreiben liess. Ein Wegweiser für unser Leben und eine Erzählung von dem, wer Gott ist. Wie er denkt und wie er seit jeher mit uns Menschen umgegangen ist. Durch die Bibel kann Gott direkt zu uns sprechen und mit Hilfe des Heiligen Geistes können wir sie auch richtig verstehen.

Bitte doch Gott, dass er zu dir spricht und dich richtig führt, bevor du in der Bibel liest.

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10. "Jesus war nur ein guter Mensch"

Dass Jesus ein guter Mensch war, gestehen ihm viele Menschen zu. Seine Prinzipien und Lehren sind auch für viele Nichtchristen zum Vorbild geworden. Er lehrte Mitmenschlichkeit, Liebe und Vergebung und lebte diese in seinem eigenen Leben konsequent aus. Sein Leben faszinierte sowohl zu seiner Zeit, als auch heute noch.

Wie kommen aber Menschen darauf, Jesus als Gott zu erheben? Interessant ist hier die Frage: Was sagte denn Jesus von sich selbst?

Antworten darauf findest du in den vier Evangelien zu Hauf. Zum Beispiel in Lukas 22,70: "Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er sprach zu ihnen: Ihr sagt es, ich bin es."

Jesus beanspruchte auch, die Prophezeiungen des alten Testamentes zu erfüllen, ewiges Leben geben zu können, oder alle Macht im Himmel und auf der Erde zu haben. Er akzeptierte göttliche Anbetung und schon als 12-jähriger bezeichnete er den Tempel in Jerusalem, das Haus Gottes, als das Haus seines Vaters.

Es ist also keine Idee von irgendwelchen Jüngern, sondern die klare Botschaft von Jesus selbst. Schau dir mal diese Aufstellung an:

Jesus kann auf keinen Fall nur ein guter Mensch gewesen sein! Entweder war er ein Lügner, ein Verrückter oder ganz einfach der, der er behauptete zu sein: Gottes Sohn.

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11. "Ich glaube nicht an die Auferstehung"

Noch nach dem Tod von Jesus erhebt sich grosser Tumult. Seine Jünger behaupten, dass er auferstanden sei, sie hätten ihn gesehen. Das Hauptproblem: Die Leiche kann nicht vorgewiesen werden, weil sie verschwunden ist! Hier stehen zwei Möglichkeiten an. Entweder wurde seine Leiche gestohlen, oder Jesus war gar nicht tot, als man ihn ins Grab brachte.

Der klare Tod von Jesus steht ausser Frage. Normalerweise wurden den Gekreuzigten nach ein paar Stunden, wenn sie noch lebten, die Beine gebrochen, damit sie sich nicht mehr aufrichten konnten und erstickten. Weil Jesus aber bereits tot war, als sie dies bei den anderen beiden taten, stachen sie ihm mit dem Schwert durch die Rippen in die Lunge, um sich zu versichern, dass er wirklich tot war. Sie konnten sehen, dass Wasser und Blut aus der Lunge flossen. Das sind klare Zeichen dafür, dass der Blutkreislauf zusammengebrochen ist. Jesus war als erster der drei Gekreuzigten tot! Ganz zu schweigen davon, dass Jesus vorher ausgepeitscht worden war, und nach der Kreuzigung 3 Tage lang in einem stickigen Grab ohne Nahrung, Wasser und Pflege gelegen hatte. Spätestens dann wäre er mit Sicherheit gestorben.

Weil Jesus noch zu Lebzeiten angekündigt hatte, dass er drei Tage nach seinem Tod auferstehen werde, haben die jüdischen Religionsführer römische Wachen von Pontius Pilatus erbeten, welche das Grab bis ans Ende des dritten Tages bewachen sollten. Sie wollten nicht, dass seine Jünger den Leichnam klauten und nachher behaupten könnten, er sei auferstanden!

Was aber seine Jünger betrifft: Erstens hatten sie schon bei den Vorankündigungen von Jesus nicht begriffen, was er meint, weil sie nicht damit gerechnet hatten, dass er sterben würde. Zweitens waren sie so enttäuscht über den Tod von Jesus, dass sie sich total zurückzogen und um ihn trauerten. Sie hätten gar nicht die Kraft gehabt, sich zusammenzutun und die Wachen anzugreifen. Ausserdem hätten sie sich später kaum für eine solche Lüge foltern und töten lassen, ohne, dass auch nur jemand der Eingeweihten schwach geworden wäre. Die Geschichte berichtet uns: -> ca.500 Leute haben Jesus nach seinem Tod gesehen (nicht nur die 12 Jünger!) ->Jesus hatte die Auferstehung mehrere Male angekündigt ->Du sagst, dass die Auferstehung eines Toten wissenschaftlich nicht möglich ist? Ist es möglich über Wasser zu gehen, Wasser in Wein zu verwandeln oder Menschen mit einem Wort von schlimmen Krankheiten zu heilen? Wenn Jesus Gott war, macht das alles Sinn.

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12. "Der Glaube ist für solche, die es nötig haben"

Du machst dir vielleicht gewisse Vorstellungen, was das Leben mit Gott mit sich bringt. Ich kann dir im Vornherein schon sagen: Du hast keine Ahnung! Vielleicht denkst du: Menschen, die an Gott glauben, haben einfach Angst. Angst vor dem Tod, vielleicht sogar Angst vor dem Leben. Und darum denken sie sich ein Wesen wie Gott aus, um bei jedem Vorkommnis im Leben sagen zu können: Gott hat es so gewollt. Oder: Gott wird schon schauen, dass es gut kommt. Aber weisst du was? Gott ist kein Gebetserhör-Automat. Er ist nicht dafür da, unsere Wünsche zu erfüllen oder uns die Angst vor dem Leben zu nehmen. Er fordert unsere Anbetung, unsere kompromisslose Hingabe. Das hat nichts mit ein bisschen beten und hoffen zu tun.

Gott ist heilig. Da interessiert es niemanden, ob du Lust hast, ihn anzubeten oder ob du dich dafür zu gross fühlst. Seine Heiligkeit verlangt unsere Anbetung.

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13. "Und was ist mit den Kreuzzügen?"

Auch in der christlichen Kirche gab es im Laufe der Zeit immer wieder die scheusslichsten Geschichten. Menschen wurden verfolgt, gefoltert und öffentlich hingerichtet. Die kirchlichen Oberhäupter verbanden sich mit tyrannischen Königen und sicherten sich ihre Macht mit ihren "Horror-Lehren", die sie angeblich aus der Bibel hatten. Aber ist dir schon aufgefallen, dass die Kirche in dem Moment die Macht verlor, als die Menschen selbst anfingen Bibel zu lesen? (Reformation) Und hast du schon mal in der Bibel eine Stelle gefunden, die solches Verhalten gutheissen könnte? Unmöglich. So eine Stelle gibt es nicht - im Gegenteil: "Liebt eure Feinde" oder "die Rache ist mein, redet Gott".

Menschen, die Gott wirklich kennen und ihm treu nachfolgen, wagen es nicht, seinen Namen zu missbrauchen um ihre eigenen Wünsche zu befriedigen. Die die es tun, können nicht als Christen bezeichnet werden. Auch wenn sie es von sich behaupten.

Jetzt denkst du vielleicht: Ich rede nicht nur von den Kreuzzügen, sondern auch von diesen Christen, die sagen, sie lieben Gott, aber kein gutes Leben leben. Frage: Was ist ein Christ? Ein Christ ist ein Mensch, der seine Unvollkommenheit erkannt hat und mit Gottes Vergebung und Hilfe versucht, es besser zu machen. Nichts anderes. Kein Übermensch, kein Perfekter. Was zählt ist, ob sie aufrichtig sind und sich Mühe geben.

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14. "Ich habe immer ein anständiges Leben geführt"

Wahrscheinlich sagst du: "Warum sollte Gott mit meinem Leben nicht einverstanden sein? Ich habe nie etwas Schlimmes getan, halte mich an die Regeln und unterstütze die Gesellschaft mit meiner Arbeit. Ich führe ein anständiges Leben!" Denke nicht, dass Gott sich nicht freut über solche Dinge. Ein anständiges Leben zu führen kommt ausserdem vor allem dir zugute, nicht Gott. Trotzdem freut er sich.

Bei diesem Thema geht es aber noch viel tiefer. Obwohl du ein anständiger Mensch bist, trägst du das Böse in dir, oder? Du bist nicht heilig! Auch du lügst, klaust, lästerst oder denkst viel Schlechtes über andere…Jeden Tag lebst du das Böse aus, unbewusst oder bewusst. z.B. entscheidest du dich, jemandem etwas nachzutragen oder vorzuwerfen.

Es geht darum, dass du das Böse in dir trägst und Gott nicht! In diesem wichtigen Punkt unterscheiden wir uns alle von Gott. Er trägt nichts Böses in sich. Kein fieser Hintergedanke, keine Lügen! Gott ist vollkommen gut. Nur gut. Diese Eigenschaft nennt man Heiligkeit. Und genau deshalb ist es eigentlich für jeden Menschen unmöglich, in den Himmel zu Gott zu kommen. Das Böse kann in seiner Nähe nicht geduldet werden. Trotzdem hat Gott eine Lösung gefunden, wie er uns das Böse vergeben und uns zu sich lassen kann. Über diese Lösung kannst du bei der Frage lesen: "Wieso kann Gott denn nicht einfach alle Schuld vergeben?"

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